Was wäre, wenn … · Band 2Wirtschafts- & Politthriller
Solidus
Was wäre, wenn morgen das Bargeld verschwindet?
Das Guthaben ist vorhanden. Trotzdem bleibt der Zugang gesperrt. Eine Journalistin und ein Systemingenieur kommen einem System auf die Spur, in dem jede Zahlung eine Erlaubnis braucht.
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EIN BLICK INS BUCH
Worum es geht.
Dein Geld ist da. Aber du bist gesperrt.
Deutschland, 2027. Solidus verspricht, was sich alle wünschen: sichere Zahlungen, weniger Betrug, ein bequemes Leben ohne Bargeld. Die Umstellung gelingt. Die Zahlen sind grün.
Bis ein Bäcker sein Mehl nicht mehr bezahlen kann.
Sein Guthaben ist vorhanden. Seine Rechnungen sind fällig. Doch zwischen ihm und seinem Geld steht eine Meldung, die niemand erklären will: vorübergehend eingeschränkt. Zu seinem Schutz.
Die Journalistin Nora Albrecht beginnt nachzufragen. Im Frankfurter Rechenzentrum findet der Systemingenieur Tarek Yilmaz eine Änderung, für die es keinen nachvollziehbaren Auftrag gibt. Und im Ministerium setzt Elisabeth Vogt ihre Unterschrift unter eine Maßnahme, die nur achtundvierzig Stunden dauern soll.
Was als Einzelfall beginnt, führt zu einer beunruhigenden Frage: Wer entscheidet noch selbst, wenn jede Zahlung eine Erlaubnis braucht?
Während Nora Belege sammelt und Tarek nach einem Ausweg sucht, wird aus einer Sicherheitslösung ein Werkzeug der Kontrolle. Dann tauchen im System Spuren auf, die keiner der Verantwortlichen erklären kann. Als die ersten Zahlungen ausbleiben, reicht es nicht mehr, die Wahrheit zu kennen. Jemand muss entscheiden, wer handeln darf – und welchen Preis die anderen für das Warten zahlen.
Solidus verbindet einen düsteren Wirtschafts- und Politthriller mit einem Sachanhang über digitale Zahlungen, Bargeld, Datenschutz und technische Abhängigkeit. Ein alternatives Zukunftsszenario über Macht, bequeme Entscheidungen und Menschen, die erst merken, was Freiheit bedeutet, als sie nicht einmal mehr ein Brot bezahlen können.
Band 2 der Reihe „Was wäre, wenn …“ von Jan-Sven Pauls. Eigenständig lesbar.
Die Romanhandlung ist erfunden. Prolog und Quellenanhang unterscheiden ausdrücklich zwischen dem realen Projekt des digitalen Euro und dem fiktiven System Solidus.



